Etappe 20
Hauerseehütte (2.383 m) - Felderjöchl (2.797 m) - Frischmannhütte (2.192 m)
Hauerseehütte (2.383 m) - Felderjöchl (2.797 m) - Frischmannhütte (2.192 m)
Informationen: | |
|---|---|
Strecke: |
Steig |
Anforderungen: |
Trittsicherheit, Schwindelfreiheit; Bergweg schwarz |
Schwierigkeiten: |
keine besonderen Schwierigkeiten |
Ausrüstung: |
normale Wanderausrüstung; ausreichend Verpflegung (Hauerseehütte nicht bewirtschaftet) |
Gehzeit: |
rund 4 Std. |
Höhenunterschied: |
rund 600 Hm Aufstieg, rund 800 Hm Abstieg |
Höchster Punkt: |
2797 m |
Entfernungskilometer: |
rund 7,5 km |
Übernachten, einkehren: |
Hauerseehütte, Frischmannhütte |
Quereinstieg, -ausstieg: |
von Unterried bzw. Oberried (Gde. Längenfeld) zur Hauerseehütte (jeweils rund 3 ½ Std. Aufstieg, rund 2 ½ Std. Abstieg); von Umhausen zur Frischmannhütte (rund 3 ½ Std. Aufstieg, rund 2 ½ Std. Abstieg; alternativ Taxishuttle von Umhausen zur Hinteren Fundusalm - dann noch rund 30 Minuten Aufstieg zur Frischmannhütte); von Köfels (Gde. Umhausen) zur Frischmannhütte (rund 2 ½ Std. Aufstieg, rund 2 Std. Abstieg); Taxi Scharfetter: Tel.: +43/(0)5255/5858 |
Mehrere pittoreske Seen prägen diese landschaftlich bemerkenswerte Tour von der Hauerseehütte zur Frischmannhütte am mittleren Geigenkamm. Das erste Berggewässer befindet sich bereits direkt am Ausgangspunkt und hat der kleinen Hauerseehütte den Namen gegeben. Es handelt sich dabei um eine Selbstversorgerhütte, die nordöstlich unter dem Luibiskogel steht und in der Hauptsaison vom Hüttenwart beaufsichtigt wird. Die Unterkunft wurde anstelle der ehemaligen, von einer Lawine zerstörten Hauerseehütte errichtet.
Wir gehen zunächst leicht abwärts und am Unteren Spitzigsee vorbei. Dann wird das hintere Innerbergtal sanft absteigend in nordwestlicher Richtung durchwandert. In der Folge verläuft der Steig sanft in den Hängen über dem Felderkar. Anschließend müssen wir uns freilich etwas anstrengen: In Serpentinen zieht die Route nach oben zum Weißen See unterhalb des knapp 2800 Meter hohen Felderjöchls, das die Barriere hinüber zur Frischmannhütte darstellt. Man geht rechts am See vorüber, dann windet sich der versicherte Steig bald in felsigem, sehr steilem Gelände und erneut in Serpentinen hinauf zum Felderjöchl.
Jenseits steigt man zunächst recht steil hinunter, um in der Folge gemütlich das Fernerkar unterhalb des Ploderferners zu durchwandern. Später leitet die Route östlich unter den Griesköpfen meist zügig hinab. Die letzten Meter führen schließlich über Almböden hinaus zur Frischmannhütte.